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Durchfall kann eine unangenehme Nebenwirkungen jeder Art von Chemotherapie sein.
Im Folgenden finden Sie Tipps zum Umgang mit dieser Nebenwirkung:
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Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihr Pflegepersonal umgehend, wenn Sie
plötzlich eine signifikante Zunahme der Anzahl von Stuhlgängen pro Tag
feststellen, nächtlichen Durchfall haben oder Ihr Stuhl dünner wird oder
blutig ist (schwerer Durchfall). Möglicherweise muss Ihr Chemotherapieplan
geändert werden oder Sie erhalten zusätzliche Medikamente zur Verringerung des
Durchfalls.
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Trinken Sie viel Wasser, um die ausgeschiedene Flüssigkeit zu ersetzen.
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Essen Sie Nahrungsmittel, die viel Natrium und Kalium enthalten, da sie
ebenfalls ausgeschieden werden und dem Körper fehlen. Empfehlenswert sind
Bananen, Pfirsich- und Aprikosennektar, gekochte Kartoffeln oder
Kartoffelpüree und Brühe.
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Essen Sie weniger Ballaststoffe (wie z.B. Zerealien, rohe Früchte und Gemüse).
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Essen Sie kleine, aber häufigere Mahlzeiten.
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Vermeiden Sie stark gewürztes oder fettiges Essen.
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Schränken Sie die Menge an Koffein in Ihrer Ernährung ein. Außer Kaffee
enthalten auch einige Limonaden (z.B. Cola oder Energiegetränke) Koffein.
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Schränken Sie den Verzehr von Milch und Milchprodukten ein, da sich der
Durchfall sonst verschlimmern könnte.
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Essen Sie stärkehaltige Produkte wie Reis und Kartoffeln.
Wenn Sie über Ihren Durchfall besorgt sind oder falls sich Ihr Zustand
verschlimmert, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. Häufig reicht es aus, die
Orale Chemotherapie eine Weile zu unterbrechen, um den Durchfall zu
korrigieren. Die häufige Verabreichung (oft täglich) der oralen Chemotherapie
bedeutet, dass die Dosis problemlos angepasst werden kann, falls
Nebenwirkungen auftreten. Bei einer intravenösen Chemotherapie kann diese Art
der Regulierung sehr viel schwieriger sein. Ärzte verschreiben häufig
Loperamidin gegen Durchfall - dieses Mittel sollten Sie allerdings nur auf
Anraten Ihres Arztes einnehmen.
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